Startseite | Impressum | Kontakt | Datenschutz
Sie befinden sich hier: Startseite --> Zeugnisse von Zeitzeugen
Kriminalromane

Sie finden hier eine alphabetische Aufführung aller Krimis der Autorin. Wenn Sie auf einen der Titel klicken, erhalten Sie zu dem jeweiligen Buch weitere Informationen. Hinter dem Namen des Krimis finden Sie in Klammern das Jahr der Buchveröffentlichung.


16:50 ab Paddington (1957)
Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen - und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.
Alibi (1926)
Roger Ackroyds große Liebe Mrs. Ferrars soll ihren ersten Ehemann ermordet haben. Nun ist sie selber tot, gestorben an einer Überdosis Veronal. War es Selbstmord? Ist sie erpresst worden? In der Zeitung findet Ackroyd einen letzten Hinweis auf die Umstände ihres Todes. Doch bevor er sein Wissen teilen kann, wirder ermordet. Und sein Stiefsohn ist spurlos verschwunden.
Alter schützt vor Scharfsinn nicht (1973)
Nun in den Siebzigern, entscheiden sich Tommy und Tuppence, noch einmal umzuziehen. Sie wollen in einem ruhigen englischen Dorf leben. Das Haus, das sie gekauft haben, enthält noch einige Möbel und Teile der Bibliothek der zahlreichen Vorbesitzer. Darunter findet sich eine umfangreiche Sammlung englischer Kinderbücher. Statt weiter aufzuräumen, liest sich Tuppence in den Büchern fest, weil sie sie an ihre eigene Kindheit erinnern. Als Tuppence die Bücher durchsortiert, entdeckt sie in einem eine verschlüsselte Botschaft: „Mary Jordan ist nicht eines natürlichen Todes gestorben und es war jemand von uns“. Zunächst ist Tommy vom neu erwachten Detektivsinn seiner Frau nicht begeistert. Er lässt sich jedoch bald anstecken und spielt seinerseits Detektiv.
Auf doppelter Spur (1963)
Es gibt nur einen der diesen Fall lösen kann: Hercule Poirot. Für Sheila Webb ist es reine Routine, als sie zu der blinden Miss Pebmarsh gerufen wird. Eigentlich wollte die junge Frau nur ihre Schreibdienste anbieten. Doch im Haus der Blinden findet sie dieses merkwürdige Zimmer mit lauter Uhren – und mittendrin einen Toten. Schreiend läuft sie auf die Straße und dem Agenten Colin Lamb in die Arme. Nur gut, dass Colin bei seinem alten Bekannten Hercule Poirot Rat suchen kann. Während Scotland Yard im Dunkeln tappt, ist Poirot dem Mörder bereits dicht auf den Fersen.
Bertrams Hotel (1965)
Bertram’s Hotel im Herzen Londons - hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Genau das Richtige für Miss Marple, die sich in viktorianischem Ambiente und bei bestem Service den verdienten Urlaub gönnt. Schon bald ist es mit der Ruhe jedoch vorbei. Als einer der vornehmen Gäste spurlos verschwindet, will niemand etwas gesehen haben. Das aber ist erst der Beginn einer ganzen Reihe von Verbrechen …
Blausäure (1945)
Die lebensfrohe Rosemary stirbt während ihres eigenen Geburtstagsdinners, nachdem sie mit Blausäure vergifteten Champagner getrunken hat. Ihr Tod wird als Selbstmord eingestuft. Doch war es tatsächlich so? Als Rosemarys Ehemann plötzlich Briefe erhält, in denen das Gegenteil angedeutet wird, ist er entschlossen, die Wahrheit herauszufinden. So organisiert er ein erneutes Dinner, um den Täter aus der Reserve zu locken. Doch dann kommt alles ganz anders …
Das Böse unter der Sonne (1941)
Auf der kleinen Ferieninsel in Devon, wo Hercule Poirot sich einen Urlaub gönnt, herrscht erdrückende Hitze. Auch die Stimmung unter den Hotelgästen scheint unangenehm aufgeheizt. Als die berühmte Schauspielerin Arlena Stuart erwürgt in einer nahegelegen Bucht aufgefunden wird, geraten alle Gäste unter Verdacht, darunter auch die Stieftochter des Opfers, die ihre Mutter hasste. Poirot ahnt, dass die Lösung des Falls nicht so einfach ist, wie es den Anschein hat.
Das Eulenhaus (1946)
Hercule Poirot ist zur Wochenendparty auf das Anwesen von Lady Angkatell eingeladen. Als er eintrifft, liegt ein sterbender Mann am Pool. Über der Leiche steht dessen Frau, mit einem Revolver in der Hand. Die Gäste sind entsetzt. Doch was nach einer perfekten Inszenierung aussieht, ist keineswegs ein Schauspiel. Der Meisterdetektiv muss sich durch eine Vielzahl von Familiengeheimnissen kämpfen, um die Wahrheit herauszufinden.
Das fahle Pferd (1961)
Der katholische Priester Gorman wird zur sterbenden Mrs. Davis gerufen, um ihr die letzte Beichte abzunehmen. Dabei weiht sie ihn in ein Geheimnis ein, bevor sie stirbt. Auf dem Rückweg zu seiner Pfarrerei denkt er über das ihm Erzählte nach und beschließt, die ihm genannten Namen zu notieren, solange die Erinnerung noch frisch ist. In einem Kaffeehaus schreibt er diese auf eine Papiertüte und steckt die Notizen danach in seinen Stiefel, da die Taschen seiner Soutane Löcher haben. Kurze Zeit nachdem Pater Gorman das Kaffeehaus verlassen hat, wird er im dichten Nebel erschlagen.
Das fehlende Glied in der Kette (1920)
Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Syles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles unter die Lupe, um den Täter zu entlarven.
Das Geheimnis der Goldmine (1953)
Mr Rex Fortescue, ein ruchloser Geschäftsmann, wird beim Nachmittagstee vergiftet - in seinen Jackentaschen findet die ratlose Polizei eine Handvoll Roggenkörner. Zu den Verdächtigen zählt neben den Familienmitgliedern auch das Personal. Als wenig später auch sein Hausmädchen stirbt, bekommt Inspector Neele Unterstützung von Miss Marple. Hat Mr Fortescues Goldmine in Südafrika etwas mit den Morden zu tun? Ein Kinderreim liefert Miss Marple schließlich den entscheidenden Hinweis.
Das Geheimnis der Schnallenschuhe (1940)
Auch ein Meisterdetektiv geht nicht gern zum Zahnarzt. Und die Rätsel in der Praxis von Hercule Poirots Zahnarzt häufen sich: Der Zahnarzt wird tot aufgefunden, ein Patient stirbt wenig später, eine andere Patientin verschwindet spurlos, auf einen dritten wird ein Attentat verübt. Wie gut nur, dass Poirot vor der Tür des Zahnarztes die Dame mit den merkwürdigen Schnallenschuhen aufgefallen ist. So bereitet ihm die Lösung des geheimnisvollen Geschehens schließlich doch keine Zahnschmerzen.
Das Geheimnis von Sitterford (1931)
Das Tischerücken auf der spiritistischen Sitzung signalisiert »Mord«. Und es weist eindeutig auf Captain Trevelyan als Opfer. Der ist sonderbar, reich und zwei Stunden später tatsächlich tot. Die Bewohner des Dorfes Sittaford hatten alle mit ihm zu tun, und eine Reihe von ihnen gerät in Verdacht, Captain Trevelyan ermordet zu haben. Doch welches Motiv tatsächlich hinter diesem mysteriösen Fall steckt, das wagt sich in Sittaford keiner vorzustellen...
Das Haus an der Düne (1932)
Beim Urlaub an der englischen Riviera machen Hercule Poirot und Captain Hastings die Bekanntschaft der bezaubernden Nick Buckley. Das Erbe der jungen Frau allerdings, ein wunderschönes altes Haus mit Blick aufs Meer, scheint Begehrlichkeiten zu wecken. Denn gleich dreimal kommt es zu mysteriösen Unfällen, denen sie nur mit Glück heil entgeht. Für Poirot steht die Sache fest: Ohne seine Hilfe ist Miss Buckleys Schicksal besiegelt.
Das krumme Haus (1949)
Ein Haus. Ein Mord. Viele Verdächtige. Drei Generationen der Familie Leonides leben in dem großen, krummen Haus mit den vielen Giebeln. Doch dann wird der alte Aristide Leonides ermordet. Jeder hatte einen Grund, den alten Tyrannen ins Jenseits zu befördern, aber als Motiv für einen Mord reicht eigentlich keiner dieser Gründe aus. Solange der Mordfall ungeklärt bleibt, weigert sich Sophia, die geliebte Enkelin des Millionärs, ihren Verlobten Charles zu heiraten. Dann geschieht ein zweiter Mord … Kann Charles Scotland Yard helfen, den Mörder zu entlarven?
Das Schicksal in Person (1971)
Mit der Nachricht vom Tod Jason Rafiels erhält Miss Marple einen rätselhaften Auftrag. Denn in seinem Testament bittet sie ihr verstorbener Freund darum, ein lang zurückliegendes Verbrechen aufzuklären und sich dafür auf eine Reise zu Englands schönsten Gärten zu machen. Miss Marple kann ihm diesen letzten Wunsch nicht abschlagen, muss aber bald feststellen, dass eine unglückselige Liebe und ein tragischer Mord aus Jason Rafiels Vergangenheit sie selbst in Gefahr bringen.
Das Sterben in Wychwood (1939)
»Es ist sehr leicht zu morden«, erklärt Miss Pinkerton dem Polizisten Fitzwilliam. Der hatte sich gerade ins Privatleben zurückgezogen. Doch einmal Polizist, immer Polizist. Ungläubig lauscht er dem Bericht der reizenden alten Miss Pinkerton über die mysteriösen Todesfällen in Wychwood. Wer sollte ein Interesse daran haben gleich vier harmlose Bewohner umzubringen? Dass jetzt auch noch der allseits beliebte Dr. Humbleby dran glauben soll, erscheint ihm als Auswuchs einer allzu lebhaften Phantasie. Bis Fitzwilliam ein paar Tage später zwei Todesanzeigen entdeckt: die von Dr. Humbleby und Miss Pinkerton.
Das Unvollendete Bild (1942)
Vor sechzehn Jahren wurde der bekannte Künstler Amyas Crale vergiftet. Für den Mord verurteilte man seinerzeit seine Frau Caroline. Tochter Carla ist jedoch von der Unschuld ihrer Mutter überzeugt. Für sie gibt es im Umfeld der Familie fünf weitere Personen, die als Täter in Frage kommen, darunter die Frau, die für ihren Vater Modell saß, sowie die Halbschwester ihrer Mutter. Hercule Poirot ist skeptisch, als Carla ihn beauftragt, die Angelegenheit neu aufzurollen. Doch im Gegensatz zu Amyas Crales letztem Gemälde bleibt dieser Fall nicht unvollendet...
Der ballspielende Hund (1937)
Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall ...
Der blaue Express (1928)
Hercule Poirot ermittelt nicht nur im Orientexpress ... Der Fahrplan stimmt, der Zeitplan auch. Poirot reist an die Riviera – natürlich mit dem Luxuszug von Calais über Paris nach Nizza. Auch die reiche amerikanische Erbin Ruth Kettering fährt mit dem »Blauen Express«, doch als der Schaffner in Nizza an ihr Abteil klopft, findet er eine Leiche. Ein perfekter Mord – so scheint es. Doch eine kleine Unstimmigkeit lässt Hercule Poirots kleine graue Zellen nicht mehr ruhen: Die Frage nämlich, warum das Gesicht der jungen Frau entstellt wurde.
Der letzte Joker (1929)
Die Geschichte beginnt auf Chimneys (auf Deutsch: Kamine), dem Landsitz des Marquis von Caterham (eigentlich: Marquess). Chimneys ist für zwei Jahre an Sir Oswald Coote vermietet. Zu einer Gesellschaft ist noch eine Gruppe von jungen Leuten im Haus. Einer von ihnen, Gerald ‘Gerry’ Wade, steht in den Ruf, immer bis in den späten Vormittag zu schlafen. Die anderen sechs planen einen Jux, indem sie acht Wecker kaufen und diese ins Zimmer von George stellen. Am nächsten Morgen sollen sie zu unterschiedlichen Zeiten klingen - ab halb sieben. Das tun sie auch, nur Wade kommt nicht herunter. Er liegt tot in seinem Bett, gestorben an einer Überdosis Chloral. Die Gruppe ist geschockt. Jimmy Thesiger und Ronny Devereux fahren zu Loraine Wade, Gerrys Halbschwester, um ihr die Nachricht zu überbringen. Nach Chimneys zurückgekehrt, stellen sie fest, dass nun alle Uhren auf dem Kaminsims stehen – aber es sind nur sieben und nicht mehr acht.
Der Mann im braunen Anzug (1924)
Nach dem Tod ihres Vaters, eines Archäologen, steht Anne Beddingfeld völlig mittellos da. Ihr ganzes Leben hat sie auf dem Land gelebt. Nun will sie sich in London eine neue, eigene Existenz aufbauen. Von einem erfolglosen Bewerbungsgespräch zurückkehrend, steht sie auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Station Hyde Park Corner. Sie steht einem Mann gegenüber, dieser blickt über ihre Schulter und erschrickt so sehr, dass er ins Taumeln gerät, auf die Schienen stürzt und getötet wird. Ein Arzt ist sofort zur Stelle, kann aber nur noch den Tod feststellen. Der Arzt verschwindet plötzlich, verliert aber einen kleinen Zettel. Anne hebt den Zettel auf. Darauf steht: 17. 122 Kilmorden Castle.
Der rote Kimono oder Mord im Orientexpress (1934)
Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul - Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.
Der Tod auf dem Nil (1937)
Hercule Poirot freut sich auf eine erholsame Kreuzfahrt auf dem Nil. Doch dazu kommt es nicht. Auch Linnet Ridgeway hat sich den Verlauf ihrer Flitterwochen wohl anders vorgestellt. Die junge, bildschöne Millionenerbin wird tot aufgefunden, und Poirots Ermittlungskünste sind gefragt. Fast jeder der Mitreisenden hat ein Motiv.
Der Tod wartet (1938)
"Du siehst doch ein, dass sie sterben muss.” Diesen Satz, den Raymond Boynton an seine Schwester richtet, hört Hercule Poirot zufällig in seinem Jerusalemer Hotel mit. Als Mrs Boynton, die tyrannische Stiefmutter der Geschwister, wenig später auf dem Weg nach Petra ermordet wird, erinnert sich Poirot an die verschwörerischen Worte. Er hat nur 24 Stunden, um den Fall zu lösen. Genug Zeit jedoch, um Überraschendes zu Tage zu fördern…
Der Todeswirbel (1948)
Als der wohlhabende Gordon Cloade stirbt, hinterlässt er einen Clan, in dem jeder aus den verschiedensten Gründen auf die Großzügigkeit Gordons angewiesen war. Die junge Witwe wird nun von allen Seiten bedrängt, dunkle Geheimnisse werden gelüftet, Erpresser tauchen auf, Morde geschehen - bis am Ende Hercule Poirot die Fäden entwirrt und den wahren Täter enttarnt.
Der unheimliche Weg (1954)
Hilary Craven, eine einsame Ehefrau und trauernde Mutter, plant in einem Hotel in Marokko ihren Selbstmord. Plötzlich wird sie gefragt, ob sie nicht an einer gefährlichen Mission teilnehmen will als Alternative zu einer Überdosis Schlafmittel. Sie soll die Rolle einer verstorbenen Frau übernehmen, um deren Ehemann, einen verschwundenen Kernphysiker, aufzuspüren. Man vermutet, dass er in die Sowjetunion übergelaufen ist. Und so findet sie sich plötzlich inmitten einer Reisegruppe mit dem titelgebenden unbekannten Ziel. Schnell kehrt auch ihr Lebenswille zurück und sie beginnt mit eigenen Untersuchungen.
Der Wachsblumenstrauß (1953
Ein zweifelhaftes Testament und eine Familie voller Verdächtiger Nichts ist so verlässlich wie die Familie - besonders wenn es ums Erbe geht. Nach dem Tod des reichen Unternehmers Richard Abernethie entflammt ein hitziger Streit um den Nachlass. Seine Schwester Cora glaubt sogar, eins der Familienmitglieder könnte ihn umgebracht haben. Nachdem sie ihren Verdacht aber an die Trauergesellschaft richtet, dauert es nicht lange und sie selbst wird mit einem Beil erschlagen. Hercule Poirot nimmt die Ermittlungen auf und weiß, dass der Mörder vor nichts zurückschreckt.
Die Büchse der Pandora (19)
Ein alter Freund der Beresfords, Mr. Carter (der für einen nicht genannten Geheimdienst arbeitet), macht dem abenteuerlustigen Paar ein Angebot. Sie können The International Detective Agency Blunt, deren Eigentümer derzeit in anderer Mission unterwegs ist, übernehmen. Sie können so tun, als ob sie selbst die Eigentümer wären, bis sie eine geheime Nachricht erhalten – eine Möglichkeit, die dem jungen Paar sehr gefällt. Sie beschäftigen den schon aus Ein gefährlicher Gegner bekannten Albert als Assistenten. Der handelt zwar gut meinend, aber manchmal auch unglücklich. Begierig und willig beginnen die beiden in verschiedenen Fällen zu ermitteln. In jedem dieser Fälle imitieren sie einen berühmten Detektiv der damaligen Zeit, einschließlich Sherlock Holmes und Christies eigenem Hercule Poirot.
Die großen Vier (1927)
Ein Unbekannter taucht bei Poirot auf und bricht vor ihm zusammen. Wer ist der Mann? Und was hat es mit "den großen Vier" auf sich, von denen er murmelt? In einem ihrer schwierigsten Fälle geraten der Meisterdetektiv und sein Kollege Hastings in Lebensgefahr, während sie versuchen, die Machenschaften einer internationalen Verbrecherorganisation aufzudecken.
Die Katze im Taubenschlag (1959)
Zu Beginn des Sommersemesters an der Mädchenschule in Meadowbank gibt es für Miss Bulstrode, die beliebte, aber schon in die Jahre gekommene Direktorin, keinen Grund anzunehmen, dass sie die anstehenden Herausforderungen nicht meistern kann. Sie muss sich häufig mit den illustren Eltern herumschlagen, die auch schon einmal betrunken in der Schule erscheinen. Und so hört sie gar nicht richtig zu, als Mrs. Upjohn, Mutter einer Pensionärin, auf dem Schulhof jemanden sieht, den sie aus Kriegstagen vom Geheimdienst kennt. Aber trotzdem droht Gefahr – ein Mörder ist in der Schule, und er wird bald zuschlagen.
Die Kleptomanin (1955)
Als er bemerkt, dass seine Sekretärin in Schwierigkeiten steckt, lässt Hercule Poirot sich nicht lange bitten. Denn Miss Lemon ist untröstlich: Ihre Schwester, Leiterin eines Studentenwohnheims, weiß sich angesichts einer Serie von Diebstählen nicht mehr zu helfen. Poirot erkennt schnell, dass die gestohlenen Gegenstände auf düstere Machenschaften hindeuten und dass ein noch größeres Unglück kurz bevorsteht.
Die Memoiren des Grafen (1925)
Sieben Jahre vor der Zeit der Romanhandlung findet in dem fiktiven Balkanstaat Herzoslowakien eine Revolution statt. Dabei werden König Nikolaus IV. und seine Frau, Königin Varaga, angeblich getötet. Die Königin war mit ein Grund für den Aufstand, denn sie ist eine ehemalige Balletttänzerin der Folies Bergère und hieß einst Angèle Mory. Diese Frau wurde ursprünglich von einer herzoslowakischen revolutionären Organisation, der „Bruderschaft der Roten Hand“, angeheuert, um dem König bei einem Besuch in Paris eine Falle zu stellen. Doch sie durchkreuzte diese Pläne, verführte Nikolaus und heiratete ihn. Das Volk fand sich mit einer Herrscherin aus diesem Milieu nicht ab, es gab einen Aufstand und die bis heute existierende Republik wurde ausgerufen. Inzwischen wollen große Teile des Volkes die Monarchie wieder zurückhaben und bieten den freien Thron dem im Exil lebenden Prinzen Michael Obolovitch, einem entfernten Verwandten des ermordeten Königs, an.
Die Morde des Herrn ABC (1936)
»A« wie Alice Asher aus Anford, »B« wie Betty Barnard aus Bexhill-on-the Sea, »C« wie Carmichael Clarke aus Churston. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen - sehr akkurat in alphabetischer Reihenfolge. In der Nähe der Leichen findet man einen ABC-Fahrplan, aufgeschlagen beim Anfangsbuchstaben des Tatorts. Scotland Yard ist ratlos. Poirot aber braucht nicht länger als bis zum Buchstaben »D«, um hinter das Motiv des Mörders zu kommen.
Die Schattenhand (1943)
In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben, hat sich der junge Jerry Burton mit seiner Schwester im idyllischen Städtchen Lymstock niedergelassen. Doch in kürzester Zeit verwandelt sich der Ort zum Schauplatz einer Reihe von Intrigen. Was mit anonymen Hassbriefen beginnt, gipfelt im Selbstmord einer Bewohnerin. Miss Marple ist zur Stelle, um den Geheimnissen von Lymstock auf die Spur zu kommen.
Die Schneewittchen Party (1969)
Während der Vorbereitungen zu einer Halloween-Party am Vorabend von Allerheiligen erzählt das Mädchen Joyce Reynolds jedem, einschließlich der Kriminalschriftstellerin Ariadne Oliver, dass sie einmal einen Mord gesehen, und erst später begriffen hatte, dass es sich tatsächlich um einen Mord handelte. Am Ende der Party findet man Joyce tot in der Bibliothek auf. Sie wurde in dem Metalleimer, in dem „Äpfelschwimmen“ gespielt wurde, ertränkt. Mrs. Oliver bittet Hercule Poirot um Hilfe, den Mörder zu finden.
Die Tote in der Bibliothek (1942)
Es ist sieben Uhr morgens. In der Bibliothek der Bantrys liegt eine Leiche in einem Abendkleid. Wer ist sie? Wie kommt sie hierher? Fragen, auf die weder der Colonel noch seine Frau eine Antwort wissen. Vielleicht kann eine Freundin von Mrs. Bantry helfen - Jane Marple macht sich sofort auf die Jagd. Schnell ist die Leiche identifiziert und das Motiv erkannt: Es ging um Geld, viel Geld. Die beiden Damen quartieren sich im Majestic Hotel in Danemouth ein, wo Miss Marple den Täter zur Strecke bringen will - mit viel Gespür und noch mehr Verstand.
Die vergeßliche Mörderin (1966)
Als eine junge Frau Poirot aufsucht, um ihn um Hilfe bei der Untersuchung eines Mordes zu bitten, den sie glaubt selbst begangen zu haben, ist sie entsetzt, wie alt Poirot ist. Sie verlässt ihn wieder, ohne ihre Geschichte zu erzählen. Poirot begleitet sie nach unten. Doch wer ist sie und was hat sie, wenn überhaupt, getan?
Dreizehn bei Tisch (1933)
Die verwöhnte Schauspielerin Jane Wilkinson will sich von ihrem Ehemann Lord Edgware scheiden lassen und bittet Hercule Poirot um Beistand. Als ihr Gatte kurz darauf tot aufgefunden wird, scheint die Sachlage klar. Doch nach und nach tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Jane dinierte zur Tatzeit mit 12 Freunden, gleichzeitig gibt es Zeugen, die sie am Tatort gesehen haben wollen. Hercule Poirot braucht seinen ganzen detektivischen Spürsinn, um dem Komplott der Dreizehn bei Tisch auf die Schliche zu kommen.
Dummheit ist gefährlich oder Mord im Spiegel (19)
Die glamouröse Schauspielerin Marina Gregg zieht ins verschlafene Dorf St. Mary Mead. Sie lädt zu einem Empfang ein, bei dem die Tratschtante Heather Badcock - gerade noch mit ihrem Filmidol ins Gespräch vertieft - tot umfällt. War der Giftcocktail für einen anderen Gast bestimmt? Miss Marples Spürsinn schaltet sich ein, da sie weiß, dass jedes noch so harmlos erscheinende Dorf seine dunklen Geheimnisse birgt.
Ein gefährlicher Gegner (1922)
Die Geschichte spielt 1919 sowohl in London als auch in einigen abgelegenen Orten Großbritanniens. Die beiden jungen Leute Tommy Beresford und Prudence genannt „Tuppence“ Cowley, nach dem Ersten Weltkrieg ohne Arbeit und Geld, planen die Gründung der Abenteurer GmbH, eine Art Detektivbüro. Sie treffen sich zum Tee, beim Betreten des Restaurants hören sie zufällig in einem Gespräch den Namen Jane Finn. Später wird Tuppence von Mr. Whittington angesprochen, der ihr eine gut dotierte Stelle anbietet. Er fragt, wie sie heißt, und Tuppence verwendet den gerade aufgeschnappten Namen Jane Finn. Sie wird von Mr. Whittington zu einem Treffen eingeladen. Bei diesem Treffen in seinem Büro tut Tuppence weiter so, als ob sie Jane Finn sei, und setzt Whittington mit ihrem nicht vorhandenen Wissen unter Druck. Das Treffen endet abrupt und Tuppence erhält das gewünschte Geld. In der Hoffnung, noch mehr Geld aus Mr. Whittington herauszuholen, beschließen die beiden ihn zu beschatten. Bald finden sie jedoch sein Büro verschlossen und er ist ohne eine Spur verschwunden. Dieses Verhalten zeigt, dass es noch einen anderen Hintergrund in dieser Geschichte geben muss. Um das herauszufinden, geben sie ein Zeitungsinserat auf, in dem sie nach Informationen Jane Finn betreffend fragen.
Ein Mord wird angekündigt (1950)
»Am Freitag, den 29. Oktober, wird in Little Paddocks um 18.30 Uhr ein Mord stattfinden. Freunde werden gebeten, diesen Hinweis als Einladung aufzufassen.« So steht es in einer Anzeige im Lokalblatt des Städtchens Chipping Cleghorn. Die Bewohner sind irritiert, aber auch neugierig. In Scharen strömen sie zum Gutshaus. Während ihnen Sherry gereicht wird, geht plötzlich das Licht aus, und ein Schuss fällt. Als das Licht wieder angeht, offenbart sich ein grausames Bild. Miss Marples Beobachtungsgabe ist gefragt, um dieses mörderische Spiel zu durchschauen.
Ein Schritt ins Leere (1934)
Bobby Jones, der Sohn des Pfarrers der walisischen Küstenstadt Marchbolt, spielt mit einem Freund Golf. Er schießt seinen Ball über den Rand der Klippen und als er nach dem Ball sucht, sieht er einen Mann am Hang liegen. Während sich Bobby um den schwer verletzten Mann kümmert, eilt sein Freund ins Dorf, um Hilfe zu holen. Bobby hält den Verletzten im Arm, der nach den Worten „Warum haben sie nicht Evans gefragt?“ stirbt. Dieser Satz und ein Foto einer wunderschönen Frau, das der Unbekannte in seiner Brusttasche bei sich hat, sind die einzigen Spuren. Während Bobby mit der Leiche wartet, kommt ein Unbekannter, der sich als Roger Bassington-ffrench vorstellt. Er bietet Bobby an, bei der Leiche zu bleiben, weil Bobby sonst zu spät käme, um in der väterlichen Kirche die Orgel zu spielen.
Elefanten vergessen nicht (1972)
Auf einem dieser langweiligen literarischen Essen wird die Schriftstellerin Ariadne Oliver von einem fürchterlich taktlosen Weibstück gefragt, ob damals die Mutter von Mrs Olivers Patentochter Celia den ersten Schuss bei dem Doppelselbstmord der Eltern abgab, oder ob es der Vater war, der zuerst seine Frau und dann sich selbst erschoss. Und war es überhaupt ein Selbstmord? Die Hintergründe des Falles wurden nie geklärt, und nach zwanzig Jahren wird sich doch kaum jemand mehr an die Einzelheiten erinnern. Oder doch? «Ich schicke Sie auf eine Entdeckungsreise», erklärt Hercule Poirot seiner alten Freundin Ariadne Oliver. «Sie sind auf der Suche nach Wissen. Sie gehen Ihren eigenen Weg. Es ist der Weg der Elefanten, Elefanten könnten sich erinnern – denn Elefanten vergessen nicht.»
Fata Morgana (1952)
Miss Marple besucht ihre alte Freundin Carrie Louise auf deren Landsitz Stonygate, auf dem auch eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter untergebracht ist. Dort spürt sie von Anfang an, dass sich in der Familie ihrer Freundin etwas Unheilvolles anbahnt. Als im selben Moment eins der Familienmitglieder nur knapp einem Mord entgeht und ein weiteres erschossen wird, weiß Miss Marple genau: das kann kein Zufall sein ...
Feuerprobe der Unschuld oder Tödlicher Irrtum (19)
Während Jacko Argyle die Strafe für den Mord an seiner Pflegemutter verbüßt – ein Verbrechen, von dem er stets behauptete, es nicht begangen zu haben – stirbt er im Gefängnis. Zwei Jahre später taucht plötzlich ein Mann auf, der ihm ein Alibi für den Mordzeitpunkt geben kann: Arthur Calgary, der Erzähler des Romans. Dieser unternimmt auf eigene Faust Untersuchungen und versucht gemeinsam mit dem örtlichen Arzt, die Unschuldigen zu schützen und den Mörder zu ermitteln. Als der Familie klar wird, dass der Falsche im Gefängnis gesessen hat und der Mörder noch unter ihnen ist, beginnen gegenseitige Verdächtigungen, in deren Verlauf ein weiteres Familienmitglied, Philip Durrant, ermordet wird. Letztlich stellt sich heraus, dass Jacko keineswegs unschuldig war, sondern den Mord zusammen mit der Haushälterin Kirsten Lindstrom plante, die den Mord beging und ihm das Alibi verschaffen sollte. Als diese herausfand, dass er sie nicht liebte, sondern bereits verheiratet war, entschied sie sich jedoch, Jacko nicht zu entlasten und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Lindstrom flüchtet nach der Aufklärung der Morde.
Hercule Poirots Weihnachten (1938)
Simeon Lee ist ein richtiger Familien-Tyrann. Umso überraschender ist es, dass er seine gesamte Verwandtschaft an Weihnachten zu sich einlädt. Doch wie immer beginnt er sofort damit, alle zu beleidigen und zu provozieren - und wird schon bald tot aufgefunden. Wer aber hat ihm die Kehle durchgeschnitten? Als Hercule Poirot zur Hilfe gerufen wird, muss er erkennen, dass jedes der Familienmitglieder genügend Gründe hatte, den alten Mann zu hassen.
Karibische Affäre (1964)
Natürlich, die karibische Sonne tut ihren vom Rheuma geplagten Gliedern gut, ansonsten aber langweilt sich Jane Marple fürchterlich in der Karibik. Doch dann wird Major Palgrave, einer der Hotelgäste ermordet. Noch am Vortag hat er Miss Marple ein mysteriöses Foto zeigen wollen. Nun ist er tot und das Foto unauffindbar. Wer hatte ein Interesse an seinem Tod? Warum verhalten ich die anderen Gäste so seltsam? Eines ist sicher: Über Langeweile kann Miss Marple sich nicht mehr beschweren.
Kurz vor Mitternacht (1944)
»Es ist lange her, aber ich würde den Mörder sofort wiedererkennen.« Beim gemeinsamen Dinner während des Sommers in Gull‘s Point dreht sich das Tischgespräch um das Rechtssystem, Mord und Gerechtigkeit. In der Nacht darauf stirbt Rechtsanwalt Rever an einem vermeintlichen Herzinfarkt – oder hat jemand nachgeholfen? Superintendent Battle muss sich in seinem fünften und letzten Fall durch ein Geflecht an Hinweisen kämpfen, um den Täter unter den Gästen ausfindig zu machen.
Lauter reizende Damen (1968)
In dem Pflegeheim, in dem Tommy Beresfords Tante Ada lebte, bringt die Bewohnerin Mrs. Lancaster sowohl das Personal als auch die anderen Bewohner mit ihrem irren Geschwafel zur Verzweiflung. Sie spricht immer über ein armes Kind und irgendetwas hinter dem Kamin. Tuppence, die das Gerede hört, wird neugierig und das Ehepaar Beresford, beide nun in den Sechzigern, stürzen sich in Ermittlungen. Diese führen sie zu einem Kindermord und weiteren dunklen Geheimnissen.
Mit offenen Karten (1936)
Hercule Poirot und drei seiner Ermittlerkollegen erhalten eine Einladung zu einer exklusiven Partie Bridge. Der Gastgeber aber, ein für seine kuriosen Vorlieben bekannter Gentleman, hat einen ganz besonderen Abend geplant. Denn angeblich handelt es sich bei allen vier Spielern im Nebenzimmer um Mörder auf freiem Fuß. Als der letzte Stich gemacht ist, wird der Gastgeber tot in seinem Sessel aufgefunden, und Poirot weiß: einer seiner Mitspieler muss ihn umgebracht haben.
Mord auf dem Golfplatz (1923)
Hercule Poirot erhält den verzweifelten Hilferuf eines französischen Multimillionärs und macht sich mit Hastings auf die Reise. Als die beiden aber in Frankreich eintreffen, liegt der betuchte Monsieur Renauld bereits in seinem frisch geschaufelten Grab - mitten auf dem Golfplatz. Der Brieföffner in seinem Rücken gehört seiner Frau, womit die Polizei den Fall als geklärt betrachtet. Doch Hercule Poirot weiß, dass die Suche nach dem Mörder gerade erst begonnen hat …
Mord im Orientexpress oder Der rote Kimono (1934)
Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul - Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv.
Mord im Pfarrhaus (1930)
Vor wenigen Stunden hat Pfarrer Clement noch gesagt, der Menschheit würde ein großer Dienst erwiesen, wenn jemand Kirchenvorsteher Colonel Protheroe ins Jenseits befördere - nun ist Protheroe tatsächlich tot und Pfarrer Clement in einer unangenehmen Situaion. Zum Glück führt das seitliche Tor der Pfarrei direkt in den Garten von Miss Marple, die die Ermittlungen aufnimmt.
Mord im Spiegel oder Dummheit ist gefährlich (1962)
Die glamouröse Schauspielerin Marina Gregg zieht ins verschlafene Dorf St. Mary Mead. Sie lädt zu einem Empfang ein, bei dem die Tratschtante Heather Badcock - gerade noch mit ihrem Filmidol ins Gespräch vertieft - tot umfällt. War der Giftcocktail für einen anderen Gast bestimmt? Miss Marples Spürsinn schaltet sich ein, da sie weiß, dass jedes noch so harmlos erscheinende Dorf seine dunklen Geheimnisse birgt.
Mord in Mesopotamien (1936)
Dr. Eric Leidner ist ein schwedisch-amerikanischer Archäologe, der sich auf einer Ausgrabung im Irak befindet, das sich zum Zeitpunkt der Handlung unter britischem Protektorat befindet. Seine Frau Louise war in erster Ehe mit Frederick Bosner – einem jungen Mann, der für das US-amerikanische Außenministerium arbeitete – verheiratet. Bosner war während des Ersten Weltkriegs als deutscher Spion zum Tode verurteilt worden. Während eines Transportes war ihm die Flucht gelungen. Später wurde er als eines der Opfer eines Zugunglückes identifiziert. Amy Leatheran ist eine Krankenschwester, die eine Patientin in den Irak begleitet hatte und nun eigentlich nach Hause reisen möchte. Sie trifft Dr. Leidner, der sie für die Betreuung seiner Frau engagiert. Mrs. Leidner benötigt Betreuung, weil sie gespenstische Erscheinungen vor ihrem Fenster sieht und auch behauptet, Drohbriefe von ihrem verstorbenen Ehemann zu erhalten. Dann wird Mrs. Leidner von ihrem Mann tot in ihrem Zimmer gefunden, am Kopf getroffen von einem großen stumpfen Gegenstand. Hercule Poirot, der ebenfalls den Irak bereist, wird von seinem alten Freund Dr. Reilly gebeten, das Rätsel zu lösen.
Mord nach Maß (1967)
Michael Rogers, ein ehrgeiziger junger Mann und Erzähler der Geschichte, verliebt sich in die reiche amerikanische Erbin Fenella Guteman (Ellie) auf den ersten Blick, als er sie auf dem Grundstück, das er kaufen will, zum ersten Mal sieht. Das Land wird von den Einheimischen „Gipsy’s Acre“ – Zigeuneracker – genannt. Es liegt wunderschön mit einem Blick über das Meer und einem dunklen Tannenwald. Schnell kann er Ellies Herz erobern und mit ihrem Geld auch Gipsys Acre. Trotz der Warnungen, dass ein Fluch über dem Land liegt, nimmt das junge Paar seinen Wohnsitz dort und die Tragödie zieht auf. Ellie stirbt nach einem Unfall. Am Ende stellt sich nach einer rasanten Wendung Michael als der Mörder heraus – ein Spiel das Christie schon in ihrem berühmten Roman Alibi mit dem Leser gespielt hat.
Morphium (1940)
Im Leben der schönen Elinor läuft alles perfekt: Gerade erst verlobt, sieht sie nun auch einem beträchtlichen Erbe entgegen, da ihre Tante Laura im Sterben liegt. Doch dann verliebt sich Elinors Verlobter ausgerechnet in Mary, der Elinor dem letzten Wunsch der Tante folgend einen Teil des Erbes überlässt, und schließlich wird Mary ermordet. Die Beweise gegen Elinor sind erdrückend – ist sie tatsächlich schuldig oder kann Hercule Poirot das Gegenteil beweisen?
Nikotin (1935)
Dreizehn Gäste sind zum Dinner geladen, doch besonders unglücklich endet der Abend für Pfarrer Babbington: Er nippt an seinem Cocktail, bricht zusammen und stirbt. Doch wer hätte ein Motiv, den sanften und zurückhaltenden Geistlichen zu ermorden? Hercule Poirot ermittelt …
Passagier nach Frankfurt (1970)
Im deutschsprachigen Raum kennen ihn selbst ausgewiesene Fans der Queen of Crime nicht: Dieser spannende Roman war nur ein einziges Mal im Rahmen einer Agatha-Christie-Sammeledition erschienen, die nicht in den Buchhandel gelangt war. Jetzt endlich gibt es ihn in einer schönen Einzelausgabe und in neuer Übersetzung – ein Ereignis für jeden Krimi-Fan!
Rächende Geister (1944)
Das ruhige Leben einer ägyptischen Familie gerät aus den Fugen, als der Vater Imhotep, ein Witwer, aus dem Norden mit seiner neuen Konkubine Nofret zurückkehrt. Nofret sät Unzufriedenheit unter den Hausbewohnern. Und als die ersten sterben, scheint ein Fluch auf dem Haus zu liegen – oder lebt ein Mörder im Haus?
Rätsel um Arlena oder Das Böse unter der Sonne (1941)
Auf der kleinen Ferieninsel in Devon, wo Hercule Poirot sich einen Urlaub gönnt, herrscht erdrückende Hitze. Auch die Stimmung unter den Hotelgästen scheint unangenehm aufgeheizt. Als die berühmte Schauspielerin Arlena Stuart erwürgt in einer nahegelegen Bucht aufgefunden wird, geraten alle Gäste unter Verdacht, darunter auch die Stieftochter des Opfers, die ihre Mutter hasste. Poirot ahnt, dass die Lösung des Falls nicht so einfach ist, wie es den Anschein hat.
Rotkäppchen und der böse Wolf (1941)
Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und viele Jahre, nachdem sie für den Britischen Geheimdienst gearbeitet hatten, fühlen sich Tommy und Tuppence Beresford nutzlos und überflüssig. Als nun Mr. Carter, sein alter Vorgesetzter beim Geheimdienst, an Tommy herantritt, noch einmal undercover zu ermitteln, schließt Tuppence sich ihm an - ob er und seine Auftraggeber nun wollen oder nicht. Tommy macht sich auf die Suche nach einem deutschen Agenten in der Spitze der britischen Armee. Es besteht der Verdacht, ein Mitglied der Fünfte Kolonne der deutschen Nazis habe sich dort als Maulwurf einschleusen lassen. Die einzige Spur ist die kryptische Nachricht eines britischen Agenten auf seinem Totenbett: "N or M. Song Susie". "Song Susie" steht für Sans Souci, eine Pension in Leahampton, und N und M sind zwei deutsche Spione – eine Frau und ein Mann, deren Identitäten nicht bekannt sind.
Ruhe unsanft (1976)
Gwenda Reed glaubt nicht an Geister. Doch in dem Haus, das sie gerade mit ihrem neuen Ehemann bezogen hat, spielen sich ungeheure Dinge ab. Die Gemäuer scheinen ein Eigenleben zu führen, Türen und Treppen sind plötzlich nicht mehr da. Zur Ablenkung flüchtet Gwenda sich zu Freunden, wo sie auf die neugierige Miss Marple trifft. Die alte Dame erkennt bald, dass hinter dem Spuk in der alten Villa eine tragische Familiengeschichte steht.
Sie kamen nach Bagdad (1951)
Ein geheimes Gipfeltreffen der Staatsoberhäupter der Supermächte soll in Bagdad stattfinden. Doch die Pläne sind verraten worden und so will eine faschistische Untergrundorganisation das Treffen sabotieren. Die Dinge werden kompliziert, als die junge enthusiastische Touristin Victoria Jones in ihrem Hotel den sterbenden britischen Agenten Henry "Fakir" Carmichael findet. Seine letzten Worte lauten: »Luzifer – Basra - Lefarge…«
Tod in den Wolken (1935)
Auf dem Flug über den Ärmelkanal hat Hercule Poirot alle Zeit, seine zehn Mitreisenden und das Bordpersonal in Augenschein zu nehmen. Als aber die schwerreiche Marie Morisot vergiftet in ihrem Sitz aufgefunden wird, muss er seine kleinen grauen Zellen bemühen, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Denn an Verdächtigen mangelt es nicht, und je näher der Flug seinem Ziel kommt, desto schneller läuft Poirot die Zeit davon.
Tödlicher Irrtum oder Feuerprobe der Unschuld (1958)
Während Jacko Argyle die Strafe für den Mord an seiner Pflegemutter verbüßt – ein Verbrechen, von dem er stets behauptete, es nicht begangen zu haben – stirbt er im Gefängnis. Zwei Jahre später taucht plötzlich ein Mann auf, der ihm ein Alibi für den Mordzeitpunkt geben kann: Arthur Calgary, der Erzähler des Romans. Dieser unternimmt auf eigene Faust Untersuchungen und versucht gemeinsam mit dem örtlichen Arzt, die Unschuldigen zu schützen und den Mörder zu ermitteln. Als der Familie klar wird, dass der Falsche im Gefängnis gesessen hat und der Mörder noch unter ihnen ist, beginnen gegenseitige Verdächtigungen, in deren Verlauf ein weiteres Familienmitglied, Philip Durrant, ermordet wird. Letztlich stellt sich heraus, dass Jacko keineswegs unschuldig war, sondern den Mord zusammen mit der Haushälterin Kirsten Lindstrom plante, die den Mord beging und ihm das Alibi verschaffen sollte. Als diese herausfand, dass er sie nicht liebte, sondern bereits verheiratet war, entschied sie sich jedoch, Jacko nicht zu entlasten und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Lindstrom flüchtet nach der Aufklärung der Morde.
Und dann gabs keines mehr (1939)
Zehn Männer und Frauen aus ganz unterschiedlichen Kreisen bekommen eine Einladung, die sie auf eine abgeschiedene Insel vor der Küste Devons lockt. Der Gastgeber, ein gewisser U. N. Owen, bleibt unsichtbar. Erst als die Gesellschaft beim Dinner zusammensitzt, ertönt seine Stimme aus einem alten Grammophon und verheißt Unheil. Ein Gast nach dem anderen kommt zu Tode, während die Verbleibenden verzweifelt versuchen, den Mörder zu enttarnen...
Vier Frauen und ein Mord (1951)
Superintendent Spence informiert den belgischen Detektiv Hercule Poirot über den Fall von Mrs. McGinty, einer älteren Dame, die von ihrem Untermieter Bentley wegen 30 Pfund, die sie unter den Dielen versteckt hatte, ermordet wurde. Bald soll Bentley wegen dieses Verbrechens hingerichtet werden. Doch der beteuert seine Unschuld. Poirot übernimmt die Ermittlungen und fährt nach Broadhinny. Dort stellt er fest, dass Mrs. McGinty in mehreren Häusern als Putzfrau gearbeitet hatte, aber niemand will mit ihm sprechen und die meisten halten Bentley für den Mörder.
Vorhang (1975)
Nach einem Jahr allein treffen sich Poirot, nun von Arthrose geplagt, und Captain Hastings, der inzwischen verwitwet ist, wieder. Als sie eine Einladung nach Styles erhalten, dem Haus in dem sie ihren ersten gemeinsamen Fall lösten, nehmen sie diese schnell an. Doch als der große Detektiv einen der scheinbar harmlosen Gäste als „X“ bezeichnet, einen rücksichtslosen Serienmörder, zweifeln die Menschen an seinem Verstand und der Leistung seiner berühmten grauen Zellen. Doch Poirot ist sich sicher, dass nur er einen weiteren Mord verhindern kann, selbst wenn dabei sein eigenes Leben auf der Strecke bleibt …
Wiedersehen mit Mrs. Oliver (1956)
Als Poirot von der berühmten Kriminalschriftstellerin Ariadne Oliver auf ein Landhaus in Devon eingeladen wird, nimmt er diese Einladung aus Respekt vor ihrer berühmten „Intuition“ gern an. Auf Nasse House wird im Rahmen eines Gartenfestes eine von Mrs. Oliver organisierte Mörderjagd stattfinden, die Poirot „fachlich“ begleiten soll. Doch bald geschieht ein Mord und aus Spiel wird Ernst.
Zehn kleine Negerlein oder Letztes Weekend (19)
Zehn Personen erhalten je eine Einladung (teilweise einen kurzzeitigen Arbeitsplatz) nach Nigger Island, einer Insel vor der Küste Devons. Die zehn Menschen gelangen mit einem Boot auf die Insel. Schnell bemerken sie, dass die Einladungen auf die jeweilige Person zugeschnitten sind und angeblich von verschiedenen Absendern stammen. Meistens kann der Absender mit U. N. Owen abgekürzt werden, was man unknown (engl. „unbekannt“) aussprechen kann. Durch eine Schallplattenstimme kommt ans Tageslicht, dass alle einst einen oder mehrere Todesfälle verschuldet hatten.

Nach oben